Hermès: erfolgreich im ersten Halbjahr

Gepäck und Sattlerwaren, Seide und Textilien, Bekleidung und Accessoires, Parfüms und Geschirr ... die Nachfrage nach Hermès floriert. Die Nachfrage nach Hermès in der ersten Hälfte von 2010 war enorm. Die Luxusgüter-Gruppe verkündet eine Erhöhung seines Umsatzes um 20 Prozent (bei konstanter Währung) auf 1,07 Millliarden Euro.

Hermès
Die Birkin Bag von Hermès
Begünstigt durch eine besonders starke Aktivität in den Läden (plus 25 Prozent bei konstanten Wechselkursen), profitierte die Gruppe auch von einem Rebound des Verkaufs im Großhandels, der im Jahr 2009 durch Bestandsverkäufe betroffen war (einschließlich Uhren und Parfums).

Nur im zweiten Quartal des Geschäftsjahresjahres stieg der Umsatz währungsbereinigt um 20 Prozent. "Die Tätigkeit war besonders stark in den Geschäften und der Grossteil der Bereiche von Hermès kann ein Wachstum verzeichnen, darunter vor allem die Parfums (plus 25 Prozent)", so die Gruppe in einer Erklärung.
Weltweit verzeichnet Asien, ausgenommen Japan, das stärkste Wachstum von Hermès mit einem Umsatzplus von 45 Prozent. Die Entwicklung geht weiter voran mit der Eröffnung von zwei neuen Niederlassungen in China während des zweiten Quartals. Die Gruppe bereitet sich in Shanghai auf den Launch seiner Marke Shang Xia vor, spezialisiert auf Möbel und Geschirr in China.
Wie andere französische Luxusgütergruppen konnte Hermès seine Performance auf dem alten Kontinent und in Übersee verbessern. In Europa sind die Verkaufszahlen, die aus besonders starken Retail-Aktivitäten in allen Ländern der Region profitiert haben, um 17 Prozent erhöht.

Schließlich bekräftigte Hermès seine Politik der Expansion und will seine "Investitionen in die Entwicklung ihres Vertriebsnetzes fortsetzen" mit der Eröffnung und Erneuerung von rund zwanzig Niederlassungen.



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