Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung gab der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont (Cartier, Van Cleef & Arpels) ein Umsatzwachstum von 37 Prozent zu realen Wechselkursen in den fünf Monaten bis 31. Juli 2010 bekannt.
Brosche: Cartier |
Zu stabilen Wechselkursen und unter Ausschluss der Auswirkungen des Kaufs von Net-à-porter.com im April diesen Jahres stieg der Umsatz um 22 Prozent. Europa und der nahe Osten bleiben dabei die wichtigesten Märkte für die Gruppe, mit einem Anteil von rund 41 Prozent am Gesamtumsatz. Bei konstanten Wechselkursen und unter Ausschluss neuer Geschäfte, stieg der Umsatz in Europa um 15 Prozent. Ungeachtet des Kaufs von Net-à-Porter.com stiegen die Einzelhandelsumsätze um 24 Prozent zu stabilen Wechselkursen, was das Wachstum in allen Regionen widerspiegelt. Generell haben alle Häuser der Gruppe von der Verbesserung des Wirtschaftsklimas profitiert.
"Die verbesserten Handelsbedingungen sind sicherlich zu begrüßen", sagt Geschäftsführer Johann Rupert. "Allerdings ist es viel zu früh, Schlussfolgerungen über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung zu ziehen und ob wir die Rezession wirklich hinter uns haben."
Die Netto-Cash Position von Richemont lag zum 31. August bei 1.9 Millionen Euro.
Zum Konzern Richemont gehören unter anderem Cartier, Mont Blanc, Jaeger le Coultre, Chloé und Net-à-porter.com
Amelie Charlotte Schulz