C&A erwartet steigende Preise im Modemarkt

Bekleidung wird nach Einschätzung von C&A im Einzelhandel teurer. „Wir rechnen mit einer Steigerung der Verkaufspreise am Markt“, erklärte der Vorstandssprecher von C&A Europa, Andreas Seitz, am Mittwoch in Düsseldorf. Der Rohstoff Baumwolle sei deutlich teurer geworden. Hinzu kämen steigende Lohnkosten in Ländern mit großen Produktionsstätten wie Indien und China. Diese Faktoren beeinflussten die gesamte Bekleidungsbranche. Ob C&A an der Preisschraube drehen werde, sagte er allerdings nicht.

C&A

Das vor 170 Jahren von Clemens und August Brenninkmeijer (C&A) gegründete Familienunternehmen sieht gute Chancen, mit Niedrigpreis-Angeboten weitere Marktanteile in Europa zu gewinnen. Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 steigerte C&A europaweit den Umsatz um 4,6 Prozent auf 6,59 Milliarden Euro und den Marktanteil von 5,1 auf 5,4 Prozent. Im wichtigsten Markt Deutschland legte das Familienunternehmen um 2,7 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro Umsatz zu. Der C&A-Anteil am deutschen Markt, der sich erholt habe, stieg von 9 auf 9,2 Prozent. Das Unternehmen hat fast 1.500 Filialen in Europa mit rund 36.000 Mitarbeitern, davon allein fast 500 Filialen und 16 500 Mitarbeiter in Deutschland.

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