Die Münchener Messe empfing 7% mehr Besucher als letztes Jahr. |
Auch wenn die Zahl der ausländischen Besucher steigt, stimmten alle Aussteller zu, dass in München vor allem der deutsche Markt im Fokus steht. Viele Einkäufer und Designer von Bugatti, Digel, S. Oliver, One Touch oder auch Mustang waren anwesend. „Wir haben bereits einen Anstieg der ausländischen Besucherzahl gespürt, aber wir werden noch weiter an der Internationalisierung arbeiten“, erklärt Frank Junker, Mitglied des Organisationsunternehmens der Messe. Dieses Jahr hat die Munich Fabric Start immerhin einen Rekord erreicht, was die Ausstellerzahl anbelangt, mit mehr als 800 Firmen.
Was die verschiedenen Areas der Messe betrifft, kann man sagen, dass die Blue Zone, welche Denim gewidmet ist, seine Anhänger jenseits des Rheins gefunden hat. „Es waren zu 80% deutsche Kunden anwesend. Wir sind zum ersten Mal bei der Blue Zone dabei. Unsere Kollektionen kommen im Mai heraus. Also ist die Denim by PV ein Preview und die Blue Zone erlaubt es den Einkäufern die Kollektion ein zweites Mal zu sehen“, kommentierte man bei Candiani.
Die Frage der passenden Daten ist immer Diskussionsthema, obwohl einige deutsche Marken ihre Truppen darum bitten bereits im Oktober ihre Kollektionen fertig zu stellen. „Letztendlich arbeiten wir drei Saisons hier“, erläuterte ein Einkäufer. Er fügt hinzu, dass die Kollektionen oft wie eine Evolution sind, aber keine wirkliche Ruptur darstellen. „Als ich anfing in diesem Bereich zu arbeiten, war die Interstoff im November. Wir haben nun Anfang September und ich finde die Daten sind gut. Für die nächsten drei Jahre haben wir bereits diesen Veranstaltungsort gebucht“, berichtet Wolfgang Klinder.