Um den Entwicklungen im Unternehmen nachzukommen, hat Digel sich für eine neue Rechtsform entschieden. Das Familienunternehmen Gustav Digel Kleiderfabriken GmbH & Co. KG, welches auf Herrenanzüge spezialisiert ist, wird zum 1.Oktober in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt werden. „Unsere Firmenstrukturen sind dabei sich zu modernisieren und diese Veränderung wird uns auf internationaler Basis weiter bringen“, kommentiert Hans Digel.
Die große Veränderung ist die Bildung eines Aufsichtsrates. Dieser wird sich zusammensetzen aus Axel Preuß (Vorsitzender), Rosemarie Finkenbeiner und Markus Höhn. Letzterer ist zudem Vorstandsmitglied des Münchener Kaufhauses LodenFrey. Was den Vorstand von Digel betrifft, gibt es keinerlei Veränderungen: Neben Hans Digel (Vorsitzender), gehören auch Michael Bischof sowie Jochen Digel zu dem Leitungsorgan des Unternehmens.
Es ist ebenfalls die Rede von einem neuen Unternehmenssitz. Das 1600 Quadratmeter große Gebäude, welches an das Logistikcenter in Nagold angrenzt, dürfte gegen Ende 2012 beliefert werden. Die Investitionen des Projektes belaufen sich auf mehr als 8 Millionen Euro.
Für 2011 erwartet die Geschäftsleitung des Unternehmens ein Umsatzplus von 13% auf 75 Millionen Euro. „Die Vorbestellungen für Frühling/Sommer 2012 haben sich um 10% erhöht. Aber in den verschieden Ländern gibt es einige Disparitäten“, erklärt Hans Digel.
Digel wechselt seine Rechtsform
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