Luxusgüterkonzern Richemont mit Umsatz- und Gewinnsprung

Die starke Nachfrage nach Uhren und Schmuck in China hat dem Luxusgüterkonzern Richemont einen kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung beschert. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 (bis Ende September) stiegen die Erlöse um rund ein Drittel auf 4,2 Milliarden Euro. Der operative Gewinn kletterte um 41 Prozent auf eine Milliarde Euro, wie der Schweizer Uhren- und Schmuckhersteller am Freitag in Zürich mitteilte. Wachstumstreiber war die starke Nachfrage in Asien und speziell in China. Das Land ist mittlerweile Richemonts drittgrößter Markt nach Hongkong und den USA.

Richemont
Cartier hat mal wieder viel zu dem Erfolg der Gruppe beigetragen. - Foto: corbis

Der Anstieg des Nettogewinns fiel mit 10 Prozent auf 709 Millionen Euro vergleichsweise gering aus. Grund dafür war den Angaben zufolge unter anderem ein Einmalgewinn aus der Neubewertung des Shoppingportals Net a Porter im Vorjahr.

Wachsen konnte Richemont im ersten Halbjahr in all seinen Geschäftsbereichen. Besonders gut lief das Juweliergeschäft mit Marken wie Cartier und Van Cleef and Arpels. Vor allem Neueröffnungen im asiatischen Raum erwiesen sich als profitabel. Auch die Uhrensparte (Lange & Söhne, Jaeger-LeCoutre, IWC) wuchs kräftig um ein Drittel. Zulegen konnte auch der Füllerhersteller Montblanc. Richemont führt auch das vor allem auf die Nachfrage in der Region Asien-Pazifik zurück.

Eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab Richemont nicht. Unternehmenschef Johann Rupert erwartet aber ein deutlich höheres operatives Ergebnis als im Vorjahr.

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