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Im vergangenen Juni fanden nach mehreren Testphasen erstmals auch die Pitti Uomo, ihr weibliches Pendant und die Pitti Bimbo online statt. „Ursprünglich wollten wir die echte Messe auf diese Weise um 5 Wochen virtuell verlängern“, erklärt der zuständige CEO Raffaello Napoleone. „Es handelt sich um ein langfristiges Projekt. Wir haben 1,5 Millionen Euro investiert, das ist keine Spazierfahrt “, bekräftigt er. Konkret bedeutet das, dass im Juni ein 130-köpfiges Team in Florenz die Kollektionen auf den Ständen fotografierte und sogar in einem 15 Quadratmeter großen Raum über ein Laufbandsystem Modenschauen inszenierte. Im September folgte ein weiterer Schritt mit der Eröffnung der ersten virtuellen Showrooms, in denen die Marken mittels einer Kommission an Pitti Immagine direkt Bestellungen aufnehmen können. Fünfzig Marken haben sich bereits angemeldet. Ab Januar können die Aussteller im Rahmen der sogenannten Temporary Showrooms auf Wunsch auch während der virtuellen Messen Online-Bestellungen aufnehmen. Diese dienten bisher hauptsächlich der Präsentation neuer Kollektionen und der Entscheidungsfindung der Käufer. Auch die vorgelagerten Märkte sind an diesem Projekt beteiligt. Die Pitti Filati ist auch mit von der Partie. FieraDigitale schließt übrigens nicht aus, dass sie diese Services, wenn alles gut eingespielt ist, auch für andere Events anbieten könnte. Wir bleiben am Ball…