C&A Europa erzielt 6,8 Milliarden Euro Umsatz


Die C&A-Modenschau vom 25. April.

C&A Europa legt weiter zu. Das in den Niederlanden gegründete Unternehmen verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr (Stichtag: 29. Februar) mit einem Umsatz von 6,8 Milliarden Euro ein Plus von 3,2 %. Dies ist in erster Linie auf seine Expansionsstrategie, die Filialerweiterung und die klare Positionierung bezüglich Qualität und Preis zurückzuführen. Wie gewöhnlich machte der Familienkonzern jedoch keine Angaben zur Entwicklung im vergleichbaren Umfang oder der Ergebnisse. Vorstandsmitglied Andreas Seitz versichert jedoch, dass die Verkäufe im vergleichbaren Umfang ebenfalls gestiegen sind. Zudem gab er sich mit dem Resultat zufrieden, das über dem Rest der Branche liegt.

GFK schätzt, dass die Bekleidungsverkäufe in Deutschland, dem bei weitem stärksten Markt, im Jahr 2011 um 1,6 % zugelegt haben. C&A kündigt seinerseits eine Umsatzsteigerung um 2,6 % auf 3 Milliarden Euro an. In Frankreich, dem nach Deutschland wichtigsten Markt, konnten die Verkäufe gar um 3,6 % auf 608 Millionen Euro gesteigert werden. In Belgien/Luxemburg und Österreich konnte das Unternehmen um 1,6 % (auf 527,5 Millionen Euro), bzw. 3,7 % (397 Millionen Euro) zulegen.
Die neuen Märkte (Türkei, Italien, Rumänien, Kroatien) schnellten um 42,5 % in die Höhe, sie fallen jedoch bisher nur mit rund 162 Millionen Euro ins Gewicht. Einzig in den Niederlanden und der spanischen Halbinsel wurden leichte Rückgänge verzeichnet.

2011 feierte C&A sein 170-jähriges Bestehen. Zu gegebenem Anlass führte die Marke ihr neues Konzept mit preisgünstigen Basics ein, die sogenannten Power Price Lines. Zudem bekräftigte sie ihr Engagement zur Verwendung von Biobaumwolle in ihren Kollektionen. In den kommenden Jahren will das Unternehmen auf drei Jahre verteilt Investitionen in Höhe von 700 Millionen Euro vornehmen. Dieser Betrag wird in erster Linie für den Ausbau des bestehenden Filialkonzepts verwendet. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 werden so insgesamt 72 Neueröffnungen geplant: 25 in Deutschland, 10 in Frankreich, 3 in Belgien und eine in Italien.

Parallel dazu wird der Online-Verkauf, der gegenwärtig nur 2 % des Umsatzes ausmacht, auf den belgischen und italienischen Markt ausgeweitet. Somit ist C&A mit seinem virtuellen Shop neu in 8 Ländern vertreten. C&A Europa erstellt jedoch keine genauen Prognosen: „C&A hat stabile Finanzen und verfügt über die notwendigen Mittel, um auf Konjunkturschwankungen reagieren, die Risiken einschränken und Chancen ergreifen zu können“, erklärt Andreas Seitz abschließend.



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