Bread & Butter: die Denim Base und die Turbulenzen des Marktes

Die Bread & Butter wurde 2002 gegründet und hat sich u.a. dank der Explosion von Denim und Urban-Fashion entwickelt. Ein Jahrzehnt später muss sich die führende Messe für junge Mode an den Markt anpassen, oder vielmehr seine Entwicklung reflektieren.


Die Bread & Butter verliert wichtige Aussteller.


Die Denim Base, das neuralgische Herz der Messe, macht aufgrund der Abwesenheit von wichtigen Marken von sich reden. Diesel, Replay und Meltin’Pot werden nicht mehr mit von der Partie sein, waren allerdings nie Teil der historischen Marken der Messe. Vor allem aber wird Levi’s nicht mehr dabei sein. Das Gleiche gilt für Levi’s Made & Crafted und Levi’s Vintage Clothing. Sie werden nicht mehr im Bereich „Lock“ ausstellen (dem Bereich, in dem sich die Traditionsmarken befinden). Gas, Denim & Supply, Ralph Lauren, Lee und Salsa werden ebenfalls nicht anwesend sein.

Deshalb wird die Denim Base Tom Tailor Denim, Tom Tailor Polo und Marc O’Polo beherbergen. „Der Markt verändert sich und wir suchen permanent nach Lösungen“, wird aus dem Messestandort Berlin mitgeteilt. Karl-Heinz Müller hat im Januar verkündet, dass mehr Platz für junge Marken oder kleinere Marken vorhanden sein muss. Deshalb hat er den auf Accessoires spezialisierten Bereich „Treasury“ eingeführt.

Dieses Mal lanciert er den „Tempel of Denim“ (ein Wortspiel mit dem Flughafen Tempelhof, wo die Messe stattfindet). Ein großräumiger, japanischer Tempel von 3000m² wird auf dem Rollfeld platziert und Jeans-Marken wie 7 for all Mankind beherbergen. Zwanzig Marken werden dort erwartet.



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