Haute Couture-Schauen enden in Paris

Paris (dpa) - Raffinierte Schnitte von Raf Simons und Symbolismus und Dekadenz bei Gaultier: In Paris sind am Donnerstag die Haute Couture-Schauen zu Ende gegangen. In den vergangenen Tagen zeigten 23 Modehäuser, die auf dem offiziellen Kalender standen, ihre Kreationen für die anstehende Herbst- und Wintersaison. Zudem gab es noch zahlreiche «Off»-Präsentationen unbekannterer Designer. Der Donnerstag sollte schließlich ganz im Zeichen großer Juwelierhäuser stehen, die ihre Stücke vorstellten.

Ein Höhepunkt war bereits am Montag die erste Schau von Raf Simons für Dior. Der belgische Designer setzte dabei auf Klarheit und raffinierte Schnitte. Insgesamt ging der Trend in dieser Saison bei der Königsdisziplin der Mode mit in Handarbeit und Einzelanfertigung gemachten Entwürfen zu etwas schlichteren Modellen.


Jean Paul Gaultier. (Foto: Pixelformula)


Als einer der letzten zeigte der Designer Jean Paul Gaultier am Mittwoch seine Kollektion. Diese war gespickt mit Inspirationen aus dem 19. Jahrhundert, Pariser Romantik, Symbolismus und Dekadenz. Weibliche Dandys in Varianten eines Abendfracks für Damen, im Smoking und frivole Ladies in fließenden Seidenkleidern schritten über den Laufsteg. Haarbänder und Netze, Pelze und Transparentlook fügten den Entwürfen etwas Verspieltes hinzu.

Für Aufmerksamkeit sorgte auch die Ex-Prostituierte Zahia, die durch eine Affäre mit Bayern-Star Franck Ribéry bekannt wurde. Am Montag präsentierte sie ihre zweite Dessous-Kollektion und lief selbst mit einem knappen, transparenten Brautkleid über den Laufsteg.

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