Marks & Spencer mit Umsatzrückgang - Weniger Bekleidung verkauft

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Einzelhändler Marks & Spencer (M&S) hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres (bis Ende Juni) weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Die Erlöse seien auf Basis fester Wechselkurs um 0,7 Prozent gesunken, teilte Marks & Spencer am Dienstag mit. Das Unternehmen führte den Rückgang auf ein schwierigeres Marktumfeld zurück. Während M&S bei Nahrungsmitteln zulegen konnte, gab es etwa bei Bekleidung eine sinkende Nachfrage, wie Unternehmenschef Marc Bolland ausführte.


Die Nachfrage für Bekleidung sank bei Marks & Spencer. (Foto: marksandspencer.fr)


Besonders auf dem Heimatmarkt in Großbritannien ließ der Einzelhändler Federn. Der flächenbereinigte Umsatz sank um 2,8 Prozent, Analysten hatten mit einem Rückgang von 2,5 Prozent gerechnet. Bei Non-Food-Produkten lag das Minus sogar bei 6,8 Prozent. Dies hat auch personelle Konsequenzen: Kate Bostock, verantwortlich für die Sparte, wird nach diesem Ergebnis das Unternehmen zum Oktober verlassen.

Die Erlöse im internationalen Geschäft legten unter der Annahme fester Wechselkurse zwar um 0,9 Prozent zu. Kursschwankungen mit eingerechnet - insbesondere durch den schwächeren Euro - gingen sie aber um 3,5 Prozent zurück.

Das Ziel für das Gesamtjahr 2012/2013 beließ Bolland unverändert. Demnach will M&S eine etwas höhere Marge schaffen als im vergangenen Geschäftsjahr, als das Unternehmen mit einem Gewinnrückgang abschloss. Den kurzfristigen Ausblick bezeichnete Bolland allerdings als herausfordernd./nmu/jha/she

Copyright © 2014 Dpa GmbH