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Der Umsatz schrumpfte um 1,8 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken (927 Mio. Euro), währungsbereinigt gab es aber ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Trotz des rückläufigen Umsatzes sei Vögele stärker gewachsen als der Gesamtmarkt, hieß es. In Deutschland, wo sich ein großer Teil der insgesamt 851 Filialen der Modekette befindet, lag der Umsatz praktisch unverändert bei 278 Millionen Euro.
Intern droht dem Modefilialisten ein Machtkampf im Verwaltungsrat. Eine Aktionärsgruppe will Verwaltungsratspräsident Bernd Bothe und Vizepräsident Felix Ehrat nicht mehr wählen. Dahinter steht nach einem Bericht der Schweizerischen Nachrichtenagentur SDA der britische Hedge-Fonds Laxey, die Investmentgesellschaften Cheney Capital Management, Sterling Strategic und der Aktionär Massimo Pedrazzini. Sie halten etwa 23 Prozent an Vögele und wollen die Expansion vor allem in Osteuropa nicht mittragen, sondern wollen laut Bothe die Zerschlagung von Vögele.
Neben der rebellischen Aktionärsgruppe hält der Einzelhandelskonzern Migros rund zehn Prozent an Vögele. Weitere große Aktionäre sind die Investmentgesellschaft Bestinver, die Schweizer Großbank UBS und der US-Finanzkonzern JP Morgan Chase.
