Ende der Pariser Modenschauen mit Louis Vuitton und Miu Miu

Paris (dpa) - Die Prêt-à-Porter-Schauen der Damenkollektionen für Herbst/Winter 2009/10 sind am 12. März in Paris zu Ende gegangen. Mit den Präsentationen von Louis Vuitton und Miu Miu gab es am letzten Tag des insgesamt neuntägigen Marathons mit über 90 Defilees und zahlreichen Off-Präsentationen noch zwei Highlights, die dem Trend neue Facetten hinzufügten.


Louis Vuitton - Foto : Pixel Formula

Vuitton-Designer Marc Jacobs setzte Pariser Koketterie in Szene mit viel Spitze, Rüschen und kurzen Enwürfen in kräftigen Farben. Selbst schwarze hautenge Tageskleider waren mit Raffungen, Schleifen und Farbkontrasten in Pink, Rot oder Türkis «aufgebrezelt», Stiefel wurden mit Satinschleifen verziert. Die Linie erinnerte mit stark betonten Schultern an die 80er Jahre. Die Models trugen Schleifenkappen, aufwendige Handtaschen und eigenwillige Colliers.

Miuccia Prada gelang mit ihrer Linie Miu Miu eine der besten Kollektionen der Modewoche, sie zeigte raffinierte Eleganz mit fein geschwungenen schmalen Mänteln oder ärmellosen Mantelkleidern in Pudertönen. Alles wirkte subtil und sexy, ob die schwarzen Wollkleider, die den Blick auf die Unterwäsche freigaben, die weichen Entwürfe in Tapisseriemustern, die langen Schals mit Pelzbesatz oder die schmalen Abendkleider mit aufgestickten Glitzersteinen und tiefem Ausschnitt.

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