![]() Givaudan 2009 |
Als Grund für den Rückgang nannte Givaudan den Abbau hoher Lagerbestände entlang der gesamten Lieferkette, der bereits im vierten Quartal begonnen habe. Der Umsatz mit Riechstoffen sank im ersten Quartal um gut zehn Prozent. In der Sparte Aromen verbuchte Givaudan ein Minus von fast fünf Prozent. Vor allem die Erlöse in der Luxusparfümerie gingen stark zurück. Nach einem äußerst schwachen Weihnachtsgeschäft sei die Nachfrage der Konsumenten auch im ersten Quartal 2009 gering gewesen.
Das mangelnde Verbrauchervertrauen und die gesunkene Reiseaktivität dürften den Umsatz im Luxusparfümerie-Geschäft in diesem Jahr weiterhin beeinträchtigen, schätzt das Unternehmen. Für den weiteren Geschäftsverlauf gibt sich Givaudan vorsichtig optimistisch. Trotz schwacher Wirtschaftslage dürfte der Gesamtmarkt für den Rest des Jahres "resistent bleiben".
Givaudan will eigenen Angaben zufolge stärker wachsen als der Gesamtmarkt, auch wenn es schwierig bleibe, das Marktwachstum überhaupt genau vorherzusagen. Bis 2010 will das Unternehmen weiterhin eine EBITDA-Marge von 22,7 Prozent erreichen. Zudem sollen 200 Millionen Franken eingespart werden.
