![]() Eva Padberg für Zac Posen, Foto: dpa |
Ein Überblick:
A - Wie Akkreditierung. Ohne Einladung oder Registrierung als Fachbesucher geht meist gar nichts. Es sei denn, man ist ein Prominenter, der die erste Reihe am Laufsteg dekoriert.
B - Wie Barbie. Hat dieses Jahr eine eigene Ausstellung im Kaufhaus Galeries Lafayette, bei der Designer passend zu ihrem 50. Geburtstag Accessoires entworfen haben.
C - Wie Custo Barcelona. Die T-Shirts haben angeblich eine «Customania» ausgelöst. Zum ersten Mal bei der Fashion Week zu sehen.
D - Wie DJ Hell. Lieblings-DJ vieler Designer.
E - Wie Escada. Angeschlagenes Modeunternehmen, das mit einer Schau auf der Museumsinsel der Krise trotzen will.
F - Wie Flughafen Tempelhof. Seit Herbst stillgelegt, jetzt erstmals Schauplatz der Messe Bread & Butter.
G - Wie G-Star. Typisch für Streetwear: früher etwas für Teenager, heute auch an der Generation 40 plus zu beobachten.
H - Wie Hardy, Ed. Die einen finden den Tattoo-Look prollig, die anderen kultig. Die Marke ist bei der Bread & Butter dabei.
I - Wie IMG Fashion Europe. Veranstalter und Hausherr auf dem Bebelplatz neben der Staatsoper Unter den Linden.
J - Wie Joop! Für spektakuläre Shows und rauschende Feste bekanntes Label, aber diesmal aus Termingründen nicht auf der Fashion Week. Nicht zu verwechseln mit Wolfgang Joop (siehe Wunderkind).
K - Wie Kritiker. Erstmals wird Suzy Menkes von der «International Herald Tribune» erwartet. Darauf ist die Berliner Fashion Week stolz.
L - Wie Lagerfeld, Karl. Mag Paris lieber als Berlin.
M - Wie Michalsky, Michael. Berlins Designer mit Promi-Status druckt diesmal Aktien auf seine Einladung zur Schau im Friedrichstadtpalast.
N - Wie Nachwuchs. Blickt gespannt auf den Wettbewerb «Designer for Tomorrow», der ein Sprungbrett für die Branche ist.
O - Wie offsite. Laufstege abseits des Bebelplatzes. Wer es krachen lässt, nutzt alte Industriehallen, Kirchen und Museen.
P - Wie «Party ist noch nicht vorbei». Die Fashion Week hat so viele Laufstegschauen wie noch nie. Die Bread & Butter erwartet 80 000 Besucher.
Q - Wie Qualität der Schauen: schwankt.
R - Wie René Lezard. Ebenfalls neu auf der Fashion Week. Lädt seine Gäste zum hausgemachten Frühstück ein.
S - Wie Stegner, Julia. Model und Botschafterin der Modewoche. Nachfolgerin von Eva Padberg. Kollegin von Toni Garrn und Katrin Thormann.
T - Wie Timberlake, Justin. Gehört zu den Musikern, die nebenbei noch in Mode machen. Dürfte den Kreischfaktor bei der Bread & Butter erhöhen.
U - Wie Unterwäsche. Gibt es bei der Messe 5Elements.Berlin, zu der auch Model Elle Macpherson (Spitzname: The Body) ihre Kollektion zeigen will.
V - Wie VIPs. Werden täglich in einer E-Mail angekündigt. Im Winter waren Boris Becker (mit Lilly) und Milla Jovovich da.
W - Wie Wunderkind. Label Wolfgang Joops. Diesmal ist Joop erstmals im Programm der Fashion Week vertreten. Demonstriert in seiner Boutique am Gendarmenmarkt die «Entstehung eines Kleides».
XY - Wie xy ungelöst ist die Frage, wie Berlin nach der fünften Ausgabe der Modewoche international dasteht.
Z - Wie Zelt, weißes. Steht auch diesmal wieder auf dem Bebelplatz. Von Models, Designern und Presse bevölkert.
