![]() Eva Herzigova für Escada |
An diesem Mittwoch wolle der Münchner Rechtsanwalt mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Christian Gerloff über Möglichkeiten eines Einstiegs bei dem Modekonzern sprechen, hieß es. «Die Investoren streben eine Lösung an, die das Unternehmen sichert, einen Großteil der Arbeitsplätze erhält und ohne staatliche Hilfen auskommt.» Ein Escada-Sprecher wollte sich dazu am Dienstagabend nicht äußern.
Das Unternehmen hatte Mitte August Insolvenzantrag gestellt, nachdem ein finanzielles Rettungskonzept gescheitert war. In Finanzkreisen war zuletzt von einer zweistelligen Zahl von Interessenten für den Damenmodekonzern die Rede. Becker ist aber der einzige, der sich bisher an die Öffentlichkeit gewandt hatte. Erst vor kurzem betonte er in einem Zeitungsinterview, dass er und die hinter ihm stehende Gruppe das Unternehmen fortführen wollten. Damit hatte er Spekulationen von sich gewiesen, er sei nur an Teilen des Modekonzerns interessiert.
